Dem Dunumer Jens Thaden verdanken wir den folgenden umfangreichen Aufsatz über die Geschichte Dunums. Wir sind dankbar für die Mühe, die sich Jens Thaden machte, etwas mehr Licht in die Geschichte unseres Dorfes zu bringen und wir danken ihm auch, dass wir diese seine Arbeit hier auf der Internetseite anbieten können.

Dunum – ein Dorf mit Vergangenheit

 

 
Wie Dunum damals hieß zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Der Ortsname Dunum der ursprünglich wohl Duhnheim hieß, bezeichnete eine „bei den Dünen gelegene Siedlung“.

 
Dunum im frühen Mittelalter zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

So stellt sich die Frage, ob die bedeutende Änderung der Siedlungsstruktur auf der Geest, die sich in Dunum am Ende des frühen Mittelalters vollzogen hatte, gelenkt wurde und wie das geschah. Die Familienoberhäupter der anscheinend gleichberechtigten Bauern, deren Bestattungen auf dem heidnischen Gräberfeld zu finden waren, könnten durch gemeinsamen Ratschluss diese Änderungen vollzogen haben. Zum Gräberfeld kommen wir aber noch.

 
Ende des frühen Mittelalters zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Am Ende des frühen Mittelalters fand in Dunum eine Umstellung der Wirtschaftsweise auf den intensiven Roggenbau statt, sodass eine Umnutzung der Siedlungskammer vollzogen wurde und sich eine vollkommen neue Siedlungsstruktur entwickelte. Wie das Ackerland erhielten auch die Siedlungen nun feste Plätze. Die größere Bevölkerung, die durch die Intensivierung der Landwirtschaft und die Verbesserung der Erträge ernährt werden konnte, siedelte sich in den Dörfern Nord-, Süd- und Ost-Dunum an und legte gemeinsam genutztes Ackerland, die Gasten an, die bis in die jüngste Zeit bestand hatten.

 
Entstehung der Wohnplätze zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Am Rande einer von Moor umgebenen Bodenerhebung, auch Gaste genannt, entstanden damals mehrere Wohnplätze, deren Lage durch Bodenfunde und aus älteren Archivalien vermerkten Flurnamen z. B. „Darpstette“ (Dorfstätte) oder wie „Alte Warfe“ (alter Siedlungsplatz) ermittelt werden konnten.

 
Entstehung der Gasten zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Ferner entstanden außerhalb der streifenförmig parzellierten Gasten in den Gemeinheiten blockförmige Käpe, die durch Wälle oder in den Niederungen durch Gräben begrenzt wurden. Auf der Dunumer Gaste haben die im Nordosten gelegenen Randgebiete der Flur die Bezeichung „Heidig Land aufs Ost“.

 
Die Warfsleute zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Die Warfsleute, die schon im Mittelalter als neue Bevölkerungsschicht mit weniger Landbesitz und mit geringeren Rechten gegenüber den vollen und halben Herden auftraten, hatten nur dort Landbesitz. Während die erstgenannten in den Dörfern oder am Rande wohnten, siedelten diese außerhalb der Gaste in die Gemeinheit. Nur ungern erlaubte man den Warfsleuten die Aussiedlung, da die Weideberechtigungen und Plaggennutzungen in den Gemeinheiten dadurch eingeschränkt wurden. Die Warfsleute hatten gegenüber den vollen und halben Herden nicht nur geringere und schlechtere Ländereien, sondern hatten auch mindere Rechte. So besaßen sie keine ganzen Stimmen bei den Wahlen zum Landtag und in kirchlichen und schulischen Angelegenheiten. In den Gemeinheiten durften sie wenig Vieh weiden lassen, und der Anteil an der Plaggenmatt war begrenzt.

 
Die Wiesenländer zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Die Nord-Dunumer hatten ihr Wiesenland im Norden, die Ost- und Süd-Dunumer im Osten. Über die Beschaffenheit der Gemeinheit finden sich nur wenige Angaben. In der Westlichen Hälfte wurden Moräste angegeben, die nach Norden durch „The“ genannte Gräben zur Stuhlleide entwässerten. Ein Moorsee, das „Braune Mar“, lag nordwestlich der Gaste. Südlich des „Braunen Mares“ bestand ein Dünengebiet, „Sand-Schaar“ genannt.

 
Die Fluren zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Die Fluren der Orte Nord- und Süd-Dunum und der aufgegebenen Siedlungen im Westen und Südwesten der Gaste waren zu einer geschlossenen, aus vielen kleinen Flurbezirken bestehenden Ackerflächen zusammengewachsen. Später kamen Erweiterungsfluren nach Osten hinzu. Während auf der Ost-Dunumer und Süd-Dunumer Gaste der Besitz im allgemeinen gleichmäßig auf alle Flurbezirke verteilt war, sind auf dem Nord-Dunumer Ackerland 2 Besitzgruppen festzustellen. In den Flurbezirken „Alte Warfe“, „Norder alte Warfe“, „Süder alte Warfe“, Nort Yessing“ und „Langes Land“ war eine bestimmte Gruppe Nord-Dunumer Höfe vertreten, die nur geringen Anteil an den Fluren „Follackers“, „Süder-Lande“, „Oster-Lande“ und „Voracker“ hatte, die oben als Nord-Dunumer Gastflur angesprochen wurde. Umgekehrt waren die Höfe mit Besitz in der letztgenannten Flur wenig vertreten. Flurbezirke, die sich hinsichtlich der Besitzverteilung voneinander unterschieden, werden bei Fluranalysen im Allgemeinen als Anzeichen für Wüstungen angesprochen. So weist noch die Besitzverteilung des 17. Jahrhunderts auf die abgegangene Siedlung im Nordwesten der Gaste hin. Das Ost-Dunumer Ackerland lag einer gesonderten Gaste, die nach Norden durch eine Niederung und nach Westen durch eine flachere Bodenvertiefung von der Flur der Ortsteile Nord- und Süd-Dunum getrennt war.

 
Ödländerein zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Wies das Dunumer Gebiet 1679 noch große, nicht erschlossene Ödländereien auf, so waren bei den Orten, die auf den schmalen Zungen des Gestrandes oder auf den vorgelagerten Sandinseln liegen. So wurden die in den Marschgebieten befindlichen Gemeinheiten zur Zeit der Regemortschen Vermessung bereits in Form regelmäßiger oder unregelmäßiger Blöcke aufgeteilt. Diese Flurstücke waren aber nicht immer Besitz eines Hofes, sondern bestanden häufig aus Anteilen von zwei oder mehr Bauern.

 
Entwicklung im 18. und 19. Jahrhundert zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Die Höfe in Dunum lassen eine starke Zunahme der Warfstellen in dieser Zeit erkennen. Höfe und Fluren dieser „Neuen Warfen“ befanden sich, wie aus den Akten und Karten der Gemeinheitsteilungen zu entnehmen ist, oft im Gebiet der hochgelegenen, mit Heide bewachsenen Sanderhebungen. Die Fluren bestanden dort aus unregelmäßigen Körpern, die mehr oder weniger planlos angelegt waren. Sie wurden nach und nach erweitert.

 
Siedlungen auf der Geest zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Die Besiedlung der Siedlungskammern Dunum im frühen und hohen Mittelalter haben Reinhard (1969) und Schmid (1972; 1984) exemplarisch dargestellt. Dunum liegt am Rande der Hauptplatte der Geest und ist auf drei Seiten von tiefen plestozänen Wasserrinnen umgeben, die den Wasserstand mit dem Tidenhub wechselten und daher Kleisedimente aufweisen. Die höheren Zonen der Geestrücken waren mit Wald bestanden. Einzelne Gehöfte siedelten sich am Rande der Geest in der Nähe der Niederungen an. Vermutlich lag die Ackerflur dicht bei den Gehöften, und das Vieh konnte in den nahen Niederungen weiden oder in die hohen Waldstücke getrieben werden.

Die Bewohner der einzelnen Gehöfte, die bäuerlichen Familien der Siedlungskammer, verstanden sich wahrscheinlich als Gemeinschaft. Weil sie in ihrer Mitte ein gemeinsames Gräberfeld anlegten. Das heidnische Gräberfeld wurde mindestens zweihundert Jahre lang benutzt, bis mit der Christianisierung in Nord-Dunum ein Gotteshaus erbaut wurde und ein neuer Friedhof entstand. Zu dem Gotteshaus kommen wir später noch. Die fast völlige Freilegung des heidnischen Gräberfeldes in Dunum ließ fünf Gruppen von Gräbern erkennen, die zunächst voneinander getrennt waren, aber im Laufe der Zeit durch weitere Bestattungen von den ältesten Grabmonumenten aus immer mehr zu einem Gräberfeld zusammenwuchsen.

 
Gemeinheitsteilung zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Wir wollen die Darstellung der Gemeinheitsteilung mit der Beschreibung des Teilungsvorganges in Ost-Dunum beschließen, wo andere Verhältnisse als in Nord-Dunum vorlagen. Aus den erst 1835 einsetzenden Akten geht hervor, das Planungen darüber schon 1805 bestanden. 1835 stellte die Ortschaft Ost-Dunum den Antrag an das königliche wohllöblich Amt Esens. Man führte an, dass die Grenze mit Nord-Dunum bereits feststehe. Die mit Süd-Dunum sei auf einer vor etwa zwanzig Jahren durchgeführten Vermessung durch den Bauinspektor Remmers auf einer Süd-Dunumer Karte angegeben. Die Ost-Dunumer Gemeinheit sei etwa 150 Diemath groß und laufe zum Teil unter Wasser. Dort bestünde sie aus Knick, in anderen Flächen handelte es sich um mit Sandboden vermischte Moore. Ausweisungen könnten nicht mehr vorgenommen werden, Kirche und Schule seien nicht interessiert. So hatte in Dunum die Verkopplung zur Zeit der Katastervermessung um 1870 nur geringe Fortschritte gemacht. Daher sind die alten Flurnamen hier auf den ersten Katasterkarten noch recht gut erkennbar.

Nach den Gemeinheitsteilungen und den Verkoppelungen veränderte sich das Lanschaftsbild erheblich. Den Bauern wurde die Einfriedung der ihnen zugefallenen Flächen innerhalb einer bestimmten Zeit, meistens 3 Jahren, auferlegt. Man friedigte je nach der natürlichen Beschaffenheit des Bodens in den Moor- und Marschgebieten durch Gräben und auf der Geest durch mit Buschwerk oder Bäumen bepflanzte Wälle ein. Damals entstand die typische Wallheckenlandschaft. Fast ein Viertel bis ein Drittel Ostfrieslands ist von einem meist sehr engmaschigen Wallheckennetz überzogen. Bei einer Wallheckenbreite von 2,5 m sind es für ganz Ostfriesland ca. 3200 ha Grundfläche. Durch den Wechsel von Wallhecken und Gräben im Flurbild wird der Übergang von der Marsch zur Geest leicht erkennbar, der im Bodenrelief wegen der geringen Höhenunterschiede beider Landschaften nur schwer festzustellen ist.

Die Umwandlung der Landschaft nach den Teilungen soll durch eine nach den Coupons des Urkatasters der Gemeinden Dunum und Brill angefertigte Flurkarte der Zeit um 1870 veranschaulicht werden. Diese lässt den Zustand der Landschaft nach der mehr als tausendjährigen Besiedlung erkennen. Die Keimzelle der Flur mit den vielen Flurbezirken und den vorherrschenden Streifenparzellen ist noch auf der Gaste sichtbar. In Ost-Dunum bestanden bereits größere zusammenhängende Besitzflächen, die auf eine Verkopplung der Gaste schließen lassen. In der Verbreitung der Siedlungen und im Gefüge der Parzellen sind die Auswirkungen der Generalteilung und der bei den Spezialteilungen angewandten Verfahren zu erkennen. Im Nord-Dunumer Teil bildet der alte Postweg die Grenze. In den Gebieten des Bungelbrooks und des Uhlenmoores schließen sich zahlreiche Kolonate an, die sich bis in das Briller Gebiet fortsetzen und auch östlich des Postweges neben den Warfstätten zwischen dem Postweg und dem Briller Kirchweg am Südwestrand der Gaste auftreten.

Die ehemals kleine Siedlung Brill hat sich durch die zahlreichen, verstreut liegenden Kolonialstellen erheblich verändert und wurde inzwischen zu einer selbständigen politischen Gemeinde, zu der auch der Ortsteil Süd-Dunum gehört. Aufforstungsgebiete sind auch im Schlichtmoor, auf der Dunumer Högte und im Hohen Reit einbehalten worden.

 
Geestrandmoorzone zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Das Moorgebiet im Westen der Gemarkung Dunum setzte sich nördlich der Nord-Dunumer Gaste als Geestrandmoorzone fort. Diese Gebiete hießen „Giese“ und „Brooker“. Hier lagen die Nord-Dunumer Weidegebiete. An einigen Stellen wurde wild Torf gegraben. Nach Norden ging das Moor in die Marschen beiderseits der Stuhlleide über. Hier befanden sich Wiesen. Östlich der Ost-Dunumer Gaste verliefen das Gestrandmoor und die Zone der als Wiesen genutzten Marschgebiete längs des Falster Tiefs weiter. An die „Brooker“ schlossen sich die „Bettstrohmoor“ und die Ost-Dunumer „Gemeine Weide“ an. Südlich der Süd-Dunumer Gaste erstreckte sich die Niederung beiderseits des „Langefelder Tiefs“ in südwestlicher Richtung bis zum „Schlicht Moor“ südwestlich der Briller Flur.

 
Gotteshaus in Dunum zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Die Kirche in Dunum liegt mitten im Ort auf einer vor Jahrhunderten etwa 2 m hoch aufgeschütterten Warft. Ausgrabungen im „Briller Gräberfeld“ um 1960 ergaben den Hinweis, dass die Christianisierung in Dunum um 850 n. Chr. begann. Um 1000 n. Chr. wird rund um die erste (hölzerne) Kirche der Friedhof angelegt worden sein.

Die Kirche in ihrer jetzigen Gestalt (Bild 1) ist im 1. Drittel des 13. Jahrhunderts gebaut worden. Die Backsteine (Bild 2) wurden meist in der Nähe selbst hergestellt. Der Kalk für den Mürtel aus Muscheln („Schill“) vor Ort gebrannt. Als Fundament dienen Granitfindlinge, wie sie in der Zeit um 1200 n. Chr. noch für die Kirchenwände (z. B. Asel und Buttforde) verwandt wurden. In der Kirche, einem Langhaus mit Apsis, gelangte man früher durch Portale in den Langseiten. Die je 3 Fenster befanden sich nur knapp unterhalb der Decke. Die jetzige Gestalt des Innenraums entstand um 1860, als die 1765 von Hinrich Just Müller (Wittmund) fertiggestellte Orgel vom Ostteil der Kirche an den Westgiebel gesetzt wurde. Die Kanzel (Bild 3) (1769 durch den Esener Zimmermann Gerd Behrens errichtet und 1170 durch Claes Röttgers aus Wittmund bemalt) wurde damals von der Mitte der Südwand nach vorne versetzt (am Deckenbalken befindet sich noch der Haken für den Schalldeckel). Dieser Renovierung fiel auch der Altar von 1645 zum Opfer. An seiner Stelle trat ein hölzerner Altar, von dem das Kreuz stammt. Das jetzige an der Rückwand unter der Orgelempore zu sehen ist. Der jetzige Altar wird überragt von einem Kruzifix, das 1954 der Bremer Bildhauer Klaus Bücking aus einem alten Mühlenbalken schuf. Die Altarplatte bilden zwei Sandsteinplatten. Die bereits in vorreformatorischer Zeit mit fünf Weihekreuzen versehen wurden. Während der Renovierung 1954 wurden außerdem zwei Sandstein-Sarkophagdeckel aus dem Fußboden des Chorraumes aufgenommen und an die Wand hinter den Altar gestellt. Sie stammen aus der Zeit vor 1200 n. Chr. und hängen jetzt gegenüber der Kanzel. Auch der seltene Taufstein (Bild 4) aus Granit stammt wohl noch aus der hölzernen Vorgängerkirche (um 1200). Das kleine Granitbecken im Eingangsbereich diente in katholischer Zeit als Weihwasserbecken. Als Ricardo Hicco bald nach 1525 begann, „evangelisch“ zu predigen (und von hier aus die Reformation in den Esenser Bereich zu tragen) verlor es seine Bedeutung. Weitere Zeichen der (katholischen) Vergangenheit:

In diesem Bereich sind außen (bei der Rose) mittelalterliche Schleif- und Wetzspuren zu sehen. Hier wurden die Waffen symbolisch geweiht, geschärft oder abgestumpft. Oder man kratzte „heiliges Mauerwerk“ zum mitnehmen heraus. Der Turm mit 3 Glocken (1501, 1935, 1959) (Bild 5) steht, wie in Ostfriesland typisch, neben der Kirche. Im Ostgiebel die kleinste Glocke (Bild 6). Sie stammt wahrscheinlich aus einem aufgelösten Kloster und trägt die Inschrift: sancta anna jesus maria johannes. Außerdem gründetete die Gemeinde Dunum nach der Christianisierung im hohen Mittelalter einen neuen Friedhof in Nord-Dunum.

 
Getreideanbau zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Bauernhöfe trugen neue Wege, planmäßige Entwässerungssysteme und Aufforstungen entscheidend bei. In Dunum ließ sich ein tiefgreifender Wandel im Getreideanbau seit Mitte des 10. Jahrhunderts nachweisen, als die Wirtschaft völlig auf den „ewigen“ Roggenbau umgestellt wurde. Der Anbau von Roggen krempelte die Bewirtschaftung der Siedlungskammer völlig um und hatte weitreichende Folgen für die Landschaft, die Vegetation und die Böden. Die Wintersaat des Roggens erforderte nämlich verbesserte Meliorationsmaßnahmen, weil der Nährstoffentzug auf den Daueräckern ersetzt werden musste. Der Humus wurde erzeugt, auf dem Hof mit Tierdung kompostiert und sodann auf die Felder gebracht.

 
Ausgrabungen in Dunum (Gräberfeld) zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Gräberfelder, neuere Untersuchungen in Dunum, für Ostfriesland richtungsweisende Erkenntnisse. So bot dort die angeführte Entdeckung eines frühmittelalterlichen Gräberfelde, das zum Teil unter Plaggenboden liegt, die Möglichkeit, genauere Zeitansätze für den Beginn der mittelalterlichen Bodenbewirtschaftung zu erhalten. Diesem Problem konnte in Dunum sowohl mit Hilfe archäologischer Befunde als auch mit der siedlungsgeographischen Auswertung wichtigen Karten- und Urkundenmaterials nachgegangen werden. Wie im Beitrag von W. Reinhardt ausführlich dargestellt ist, liegt vor der Gemarkung Dunum eine Vogteikarte aus der Zeit um 1670 vor, die von dem damals in Ostfriesland tätigen niederländischen Ingenieur J. B. van Regemort nach einer genauen Vermessung der Fluren angelegt wurde. Bei der Ausfertigung von Flurkarten wurden auch die Beisitzungen in Registern aufgezeichnet, die neben den Nummern und Flächengrößen der Parzellen auch viele Flurnamen enthalten.

Vergleichen wir die siedlungsgeographische Auswertung dieses Materials mit den archäologischen Ergebnissen der Landesaufnahme und der inzwischen durchgeführten Grabung, so liefern die unabhängig voneinander erzielten Befunde wichtige Anhaltspunkte für die Siedlungs- und Flurentwicklung im frühen Mittelalter. Die mit Plaggenboden bedeckte Gaste von Nord-, Süd- und Ost-Dunum ist im südlichen und westlichen Teil von anmoorigen Niederungen umgeben, während im Norden und Nordosten die umgebenden Randmoore zum angrenzenden Marschgebiet überleiten. Die Verbindung zur Küste stellt eine in prähistorischer Zeit wahrscheinlich bedeutsame Rinne dar, die heute durch den Verlauf des sogenannten Falster Tiefs gekennzeichnet ist.

Gehen wir bei einer Zusammenfassung der bei der Landesaufnahme erzielten Ergebnisse von den steinzeitlichen Funden aus, so sind die Siedlungsplätze dieser Zeit vor allem auf Geestvorsprüngen bzw. auf kleineren aufragenden Kuppen inmitten ehemals anmooriger Niederungen verbreitet. Außerdem kommen zahlreiche Einzelfunde der jüngeren Steinzeit bis zur vorrömischen Eisenzeit außerhalb der Gaste auf der flachen, später vermoorten Geest der Gemeinden Moorweg, Brill und Burhafe vor, die zeigen, dass auch diese Gebiete in prähistorischer Zeit besiedelt waren.

Nach der zum Teil erst im vorigen Jahrhundert einsetzenden verstärkten Nutzung und Kultivierung des Ödlandes, verbunden mit den Gemeinheitsleistungen, wurden wahrscheinlich viele unter einer Torfdecke liegende, prähistorische Fundplätze abgegraben und zerstört. Weitere Anzeichen für eine großflächige Besiedlung der an die Marsch grenzenden Geestränder sind eine Reihe von Grabhügeln aus der Bronze- und vorrömischen Eisenzeit. Zu diesen gehörten in der weiteren Umgebung von Dunum eine Hügelgruppe bei Neugaude und Nord-Dunum sowie Grabhügelreste bei Süd-Dunum, Brill und Negenbargen.

Eines der bekanntesten Bodendenkmäler Ostfrieslands ist der sogenannte Radbodsberg bei Süd-Dunum. Aus dem nach älteren Untersuchungen zahlreiche Funde der Bronze- und vorrömischen Eisenzeit vorliegen. Dazu kommen wir später aber noch.

Die Überprüfung der alten Fundberichte zeigt, dass eine an der Sohle des Hügels befindliche große Steinsetzung bei den zahlreichen Grabungsversuchen nicht zerstört wurde. Offensichtlich handelt es sich um die Reste eines Megalithgrabes, sodass im Bereich der Dunumer Gaste auch mit einer jungsteinzeitlichen Siedlung gerechnet werden kann. Dies ist umso wahrscheinlicher, als auch bei Süd-Dunum am Wege nach Brill die Reste eines zerstörten Steingrabes liegen, von dem nach alten Berichten einige große Blöcke in der letzten Hälfte des vorigen Jahrhundert zur Kirche nach Nord-Dunum gefahren worden sein sollen.

Weitere jungsteinzeitliche Funde stammen aus der unmittelbaren Umgebung des Radbodsberges und wurden bei Erdarbeiten unter dem mittelalterlichen Plaggenboden entdeckt. Nach der Beschreibung handelt es sich um eine Grabausstattung. Außer steinzeitlichen Funden liegen aus dem Dunumer Bereich auch eine Reihe von jüngeren Fundplätzen vor. So konnnten durch die Flurbegehung in den Randgebieten der Gaste mehrere Siedlungen der römischen Kaiserzeit, also aus dem 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. nachgewiesen werden. Wohnplätze aus dieser Zeit mit einer dichten Streuung von Holzkohle, Schlackenresten und Keramik kommen u. a. nördlich von Ost-Dunum, östlich von Süd-Dunum und im Ortsteil Brill vor und lassen zum Teil, wie auch schon im Mormerland nachgewiesen werden konnte, einer Überlagerung durch mittelalterliche Siedlungsplätze erkennen.

Auch im nördlichen Geestrand sind im Bereich von Dunum eine Reihe von Anhaltspunkten dafür vorhanden, dass auch dort im zentralen Bereich der Gaste unter den mittelalterlichen Plaggenböden zahlreiche Spuren einer vorgeschichtlichen Besiedlung erwartet werden können. Bestätigen sich somit die Befunde der archäologischen Landesaufnahme hinsichtlich der prähistorischen Siedlungsphasen, so führten die vergleichenden Untersuchungen im Bereich von Dunum in bezug auf die mittelalterliche Besiedlung zu noch genaueren Ergebnissen, als sie im Mormerland erzielt werden konnten. Zunächst gelang es wiederum, auf der Gaste in breiter Streuung Keramik des 11. bis 13. Jahrhunderts nachzuweisen, sowie durch eine Fundkonzentration gleichzeitige Wohnplätze in den Randgebieten zu lokalisieren. Deuten schon diese im südlichen und nördlichen Ostfriesland gewonnenen Erkenntnisse auf die Großräumigkeit der Veränderung der Kulturlandschaft im Verlauf des Mittelalters hin, so bot sich im Gebiet Dunum die Gelegenheit, nach vorhandenen Karten- und Urkundenmaterial siedlungsgeographisch auszuwerten und mit den archäologischen Befunden der Landesaufnahme zu vergleichen. Diese Ergebnisse konnten außerdem durch die angeführte Untersuchung eines frühmittelalterlichen Gräberfeldes wesentlich unterbaut werden.

Wie die bisherige Untersuchung des Fundplatzes gezeigt hat, wurde das Gelände vor der Einbeziehung in die spätere Flur der Gaste während des 8. bis 10. Jahrhunderts als Friedhof benutzt. Der größte Teil des bisher untersuchten Gebietes ist mit einer 40 bis 60 cm mächtigen Plaggenschicht bedeckt. Bei der Anlage eines Suchgrabens westlich der Straße Nord-Dunum – Süd-Dunum auf einem um 1670 mit dem Namen „Vorackers“ versehenen Flurbezirks wurden unter dem etwa 60 cm mächtigen Plaggenboden noch zwei beigabenlose W/O-Bestattungen festgestellt, die eine Begrenzung des Friedhofes in westlicher Richtung anzeigten. Unmittelbar über dem gelben Sanduntergrund mit den beiden eingetieften Grabungen zeichneten sich Verfärbungen von Pflugspuren mit darin enthaltenen Gefäßscherben ab, welche den Beginn der mittelalterlichen Bodenbewirtschaftung nach der Angabe des Gräberfeldes in das 12. bis 13. Jahrhunderts an dieser Stelle datierten. Nach der siedlungsgeographischen Auswertung des alten Kartenmaterials kann man jedoch annehmen, dass die Flurparzelle „Vorackers“ erst ein jüngeres Stadium der von Nord-Dunum ausgehenden Flurentwicklung darstellt, genauso wie von der Parzelle „Darpstette“ aus in mehreren Abschnitten die Flur erweitert wurde.

Erste archäologische Hinweise dafür, dass im heutigen Ackergebiet der „Darpstette“ eine frühmittelalterliche Wüstung liegt, erbrachte die Flurbegehung, bei der vereinzelt Keramikfunde aus dem 8. bis. 9. Jahrhunderts gemacht wurden. Bei der Anlage von Schürflöchern konnten außerdem unter dem Plaggenboden in rund 80 cm Tiefe Anreicherungen von Holzkohle sowie Scherbenbrocken festgestellt werden. Und in einem Suchgraben fanden sich Reste einer Hauswand in Verfärbung.

Die bisherigen archäologischen Untersuchungen in Dunum haben somit in Verbindung mit den siedlungs-geographischen Auswertungen zu dem Ergebnis geführt, dass sich die Erschließung der Gaste aus bescheidenen Anfängen heraus erst im Laufe des Mittelalters vollzogen hat. Am Anfang stehen offenbar kleine Kernfluren von wenigen Hektar Größe, die erst nach und nach erweitert wurden und mit den Fluren späterer Siedlungen zusammenwuchsen. Hinweise dafür gewinnen wir wiederum durch die Ergebnisse der archäologischen Landesaufnahme. So wurden am Rande der heutigen Ortschaften Ost-Dunum und Süd-Dunum mittelalterliche „Wüstungen“ ermittelt, die nach den bisherigen Funden frühestens in das 12. bis 13. Jahrhunderts zu datieren sind. Auf einem dieser durch die Landesaufnahme entdeckten Wohnplätze war nach der Karte des J. B. von Regenmort noch in der Zeit um 1670 eine Warfstätte vorhanden, die heute nicht mehr besteht. Eine andere durch die Landesaufnahme erfasste „Wüstung“ im Südwesten der Dunumer Gaste trägt nach der Flurbezeichnung von 1670 den Namen „Alte Warfe“.

Weitere alte Wohnplätze liegen nach der Flurbezeichnung im Nordwesten und Westen der Dunumer Gaste („Norder Alte Warfe“ und „Süder Alte Warfe“). Auch in diesem Gebiet wurde bei der Flurbegehung eine Anhäufung mittelalterlicher Keramik festgestellt. Südlich dieses Flurabschnittes findet sich auf der Karte von 1670 ein von einem Ringweg eingeschlossener Bezirk, der offenbar erst im Verlauf einer späteren Kultivierung in den Bereich der Gaste einbezogen wurde. In diesem Gebiet deutet wiederum die Fundkonzentration spätmittelalterliche Scherben und Schlackenreste auf das Vorhandensein einer „Wüstung“ hin. Mit der Bewirtschaftung der Gaste ist im Gebiet von Dunum an einigen Stellen auch die Erschließung des umgebenden Ödlandes verbunden. Auch dieser allmähliche Landausbau spiegelt sich im archäologischen Fundmaterial wieder. So ist einmal die mittelalterliche Fundkonzentration in einem 1670 als „Briller Warfe“ bezeichneten Gebiet bemerkenswert, zum anderen das Vorhandensein zahlreicher kleiner „Wüstungen“ am Ortsrande des Falster Tiefs.

Der Vergleich der siedlungsgeographischen Auswertung des Karten- und Urkundenmaterials aus den Flurbezirken der Dunumer Gaste mit den Ergebnissen der archäologischen Landesaufnahme hat uns gezeigt, dass außer den bereits 1670 verzeichneten Orten Nord-, Süd- und Ost-Dunum in den Randgebieten der Gaste eine Reihe von Wohnplätzen vorhanden sind, deren archäologische Untersuchung für die Reformstruktion der Siedlungsverhältnisse im hohen und späten Mittelalter weitere wichtige Ergebnisse liefern würde. Schon jetzt sind jedoch durch die Zusammenarbeit des Siedlungsgeographen und des Archäologen in Dunum gute Aufschlüsse für die Rekonstruktion der Siedlungs- und Flurentwicklung seit der Zeit des frühen Mittelalters erzielt worden. Zeigte es sich, dass die Bewirtschaftung der Geestböden mit Hilfe der Plaggendüngung erst im hohen und späten Mittelalter ein größeres Ausmaß erreichte. So wurden durch die Untersuchungen in Dunum genauere Datierungsmöglichkeiten für den Beginn dieser landwirtschaftlichen Maßnahmen gewonnen. Bereits im frühen Mittelalter sind offensichtlich die ersten Ansätze für eine Neuentwicklung im ostfriesischen Geestgebiet spürbar, als dieser Bereich, wie die Untersuchung des Dunumer Gräberfeldes gezeigt hat, in das aufstrebende, stark durch den Handel geprägte Wirtschaftsleben an der Nordseeküste miteinbezogen wird. In der Folgezeit tritt dank der neuen landwirtschaftlichen Erschließungsmethoden die Nutzung der sandigen Böden stark in den Vordergrund und führt schließlich zu einer völligen Veränderung der Geestlandschaft Ostfrieslands. Durch die archäologische Landesaufnahme ist es in Verbindung mit Ausgrabungen und siedlungsgeographischen Untersuchungen gelungen, diese Vorgänge zu erkennen und bei der Rekonstruktion der Besiedlungsgeschichte der Küstengebiete zu berücksichtigen.

 
Der Radbodsberg (Rabelsberg) zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Der sagenumwobene Hügel „Radbodsberg“ (Rabelsberg), in dem der friesische König Radbod begraben worden sein soll, liegt bei Dunum in der Gemarkung Brill, auf der höchsten Anhöhe nördlich des Langefelder Tiefs. Er befindet sich an der Straße „Am Radbodsberg“, die von der Straße von Nord- nach Süd-Dunum nach Westen hin abzweigt und in einem Bogen einen Teil der ehemaligen Dunumer Gaste erschließt. Bei der Untersuchung des „Radbodsberges“ in den Jahren 1898 und 1904 wurde der ganze Hügel durchgegraben und dabei sechs Urnengräber, zehn Brandgräber ohne Urnen, ein Körpergrab, eine Steinkiste und ein Pferdeschädel mit Halswirbeln und Lederresten entdeckt. Der Hügel hatte zum Zeitpunkt der Ausgrabung einen Durchmesser von 25 bis 30 Metern, sodass er zu Recht als größter urgeschichtlicher Hügel Ostfrieslands bezeichnet werden darf. Die Ausgräber berichten, dass über einer dünnen Schicht „Moorerde“ der Auftrag aus „schwarzem Sande“ in einer Mächtigkeit von 2 bis 3,5 Metern bestand. Da der gewachsene, gelbe Sand unter dem Hügel um 1,5 m höher als in der Umgebung aufragte, wurde entweder eine natürliche Anhöhe als Basis des Hügels ausgewählt oder der Plaggenauftrag bedeckte einen älteren kleinen Sandhügel, der nicht als solcher erkannt worden war. Die beschriebene Stratigraphie des Hügels sowie die Entdeckung eines Körpergrabes in 3,5 m Tiefe unter der Oberfläche, welches ein „vermodertes Gefäß“ und ein Feuersteinmesser enthielt, deuten darauf hin, dass ein Sandhügel der Einzelgrabkultur den Ursprung des Radbodsberges bildete. Ganz in der Näge des Körpergrabes in 2,1 m Tiefe unter der Oberfläche, also 1,4 m oberhalb der Grabgrube der Einzelgrabkultur, kam ein runder 0,76 m großer Findling zurage, der auf drei kleineren ruhte. Vermutlich handelte es sich um eine jungstein- bis bronzezeitliche, steinerne Grabkiste. Da aber seinerzeit keine Dokumentation des Befundes erfolgte, ist diese Deutung unsicher.

Für die bronzezeitlichen Bestattungen wurde der Hügel wahrscheinlich mit Heideplaggen, vielleicht sogar mehrmals, auf seine damals wie heute repräsentative Größe erhöht. In der jüngeren Bronzezeit und der Eisenzeit wurde der Hügel weiterhin als Bestattungplatz genutzt. Je drei Urnengräber stammen aus diesen Zeitstufen. Die zehn Brandgräber ohne Beigaben können leider nicht datiert werden, sie gehören aber in den Zeitraum der späteren Bronze- und frühen Eisenzeit. Es fällt auf, dass insgesamt etwa zwei Drittel der Bestattungen, einschließlich aller drei Urnen der jüngeren Bronzezeit, im zentralen Hügelbereich von zehn Metern Durchmesser gefunden wurden. Nur sechs Brandgräber, darunter zwei Urnengräber der vorrömischen Eisenzeit, befanden sich durch eine fundleere Zone getrennt am Rande des Hügels. Daraus kann geschlossen werden, dass der ursprüngliche Hügel nur etwa fünfzehn bis zwanzig Meter im Durchmesser maß und die sechs wahrscheinlich eisenzeitlichen Gräber ehemals außerhalb des bronzezeitlichen Hügels niedergelegt worden waren.

Nun kommen wir zu der Sage des Radbodsberg. Während einige alte Geschichten den Hügel mit dem sagenhaften König Radbod in Verbindung bringen, meint eine andere Sage, er gehe in die Zeit der Riesen zurück. Eine Hünenfrau, deren Mann hier bei Dunum nach Schätzen grub, brachte ihm sein Mittagessen. Dem Hünen aber schmeckt es nicht und er warf seiner Frau wutentbrannt (wütend) den Topf samt einer Riesenschaufel Erde hinterher, die als Rabelsberg (Radbodsberg) bis heute liegen blieb.

 
Die Wappen der Gemeinde Dunum zurück zum Inhalt (zurück zum Inhalt)

Wappendeutung:

Platz 1 zeigt das Wappen des 719 verstorbenen letzten Friesen-Königs Radbod, der nach der Sage im Rabelsberg (Radbodsberg) in Dunum schläft, um eines Tages wiederzukommen und alle Friesen zu vereinen.

Platz 2 deutet auf die historische Kirche hin, die in der jetzigen Gestalt im 13. Jahrhundert erbaut wurde.

Platz 3 versinnbildlicht die Landwirtschaft und ländliche Struktur in Dunum und Umgebung.

Die durch das Wappen von König Radbod festgelegten Farben Blau, Silber und Rot wurden für die übrigen Wappenplätze ebenfalls durchgehend verwendet.

Das Wappen Dunums finden Sie, lieber Leser dieser Seiten, oben rechts neben dem Menü. Wenn Sie auf das Wappen klicken, öffnet sich auch eine größere Version in einem neuen Fenster.

 

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